Aktuelles

Das Scheunenfest war von der Sonne verwöhnt (2019)
BildDas gab es in der Vergangenheit selten: Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen beim Scheunenfest der Heidersbacher Musiker! Dementsprechend locker und gelöst war die Stimmung bei den zahlreich erschienen Besuchern, die mit der Sonne um die Wette strahlten und das urige Ambiente in und um die Festscheune genossen. Kernige Blasmusik, ein passendes Rahmenprogramm und die Ehrung verdienter Mitglieder seitens des Blasmusikverbandes und des Vereins kennzeichneten die beiden Festtage.

Nachdem man in der Vergangenheit des Öfteren mit Regen und heftigen Gewittern oder eher herbstlichen Temperaturen zu kämpfen hatte, gab es in diesem Jahr wieder einmal Sonne satt. Den musikalischen Part eröffnete am Samstagabend der Musikverein aus Limbach und im Anschluss lag es an DJ Klaus die Gäste in Stimmung zu bringen. Am Sonntag sorgte die Musikkapelle aus Eberstadt über die Mittagszeit für beste Unterhaltung. Danach gaben sich die Kapelle „Edelweiß“ aus Dallau und die Heddebörmer Musikanten ein Stelldichein. Die Auflösung des jährlichen Schätzspiels, bei dem es in diesem Jahr darum ging zu erraten, wie lange die Musiker der aktiven Kapelle zusammen Musik spielen (659 Jahre), wurde dann zum Abschluss der Festtage von vielen mit Spannung erwartet.

Eingebettet in das Programm war die Auszeichnung langjähriger aktiver und fördernder Mitglieder seitens des Verbandes und des Vereins. Jürgen Fieger, der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Odenwald im Blasmusikverband Tauber-Odenwald-Bauland verlieh Christian und Frank Hemberger, die seit 25 Jahren im Verein aktiv sind, die silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände. Er würdigte die Verdienste der Jubilare, die in dieser Zeit nahezu 4 000 Stunden im Dienste der Blasmusik im Einsatz waren.

Vorstand Volker Noe und sein Stellvertreter Stefan Sauer zeichneten im Anschluss langjährige fördernde Mitglieder für ihre Jahrzehnte währende Verbundenheit zum Verein aus. Noe dankte den Geehrten für die Unterstützung in der Vergangenheit und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dies noch lange so bleiben möge. Die Vereinsehrennadel in Bronze für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten Werner Gellner und Manfred Korinek. Seit 40 Jahren unterstützt Konrad Mühlig den Verein. Er wurde mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.
Jahreshauptversammlung am 5. April (2019)
Zufrieden blickten die Heidersbacher Musiker auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück, denn alle Termine und Verpflichtungen konnten erfolgreich bewältigt werden. Die Haupteinnahmequelle, das Scheunenfest, verlief überaus zufriedenstellend und auch das Kirchenkonzert am Vorabend des dritten Adventssonntages war gut besucht und konnte sich hören lassen.

„Personell ist der Musikverein nicht gerade auf Rosen gebettet“, erklärte Vorstand Volker Noe in seinem Rechenschaftsbericht, aber dennoch ist man in der Lage die anstehenden Verpflichtungen zu meistern und darüber hinaus noch ein Konzert abzuhalten. Nach wie vor hat man mit Besetzungslücken zu kämpfen. „Da viele unserer Aktiven nicht mehr im Ort wohnen, studieren oder beruflich viel unterwegs sind, können nicht immer alle die wöchentlichen Übungsstunden besuchen oder die anstehenden Auftritte mitgestalten“, beschrieb er die Lage. Von daher müsse man sich mit den Gegebenheiten arrangieren. Die Erfahrung zeigt, dass man bei wichtigen Auftritten zusammenhält. Das sei ein großes Plus für die Kapelle. Kurz vor Weihnachten habe man ein sehr schönes und ansprechendes Kirchenkonzert gespielt, bei dem auch der Besuch nichts zu wünschen übrig lies. Das Scheunenfest wurde unter Mithilfe vieler freiwilliger Helfer erfolgreich absolviert und im Sommer spielte man zusammen mit dem Musikverein Limbach ein Konzert auf dem dortigen Schlossplatz. Der Musikverein Heidersbach ist ein relativ kleiner Klangkörper, mit einem eingespielten Programm, welches auch mit einer dünnen Besetzung an Musikern gespielt werden kann.

Im Einzelnen hatte man 12 weltliche und vier kirchliche Auftritte zu bestreiten, zwei Konzerte und eine Hochzeit wurden bestritten und 38 Proben abgehalten. Insgesamt habe man 140 Mitglieder. In der Bläserklasse, die man als Kooperation Schule-Verein zusammen mit dem Musikverein aus Limbach in der Laudenberger Grundschule unterhält, werden derzeit leider keine Kinder ausgebildet. Nach Beendigung der Grundschule findet die Ausbildung dann in den eigenen Reihen statt. Hier werden derzeit sieben Zöglinge unterrichtet.

Kassenwart Hubert Walter beleuchtete in seinem ausführlichen Bericht die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Aufgrund einiger Neuanschaffungen verzeichnet die Kasse im Berichtsjahr ein kleines minus. Dies bestätigten die Kassenprüfer Werner Sauer und Achim Rhein, die Walter eine einwandfreie Buchführung bescheinigten.

Der langjährige Dirigent Frank Weber zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge ebenfalls zufrieden. Das Kirchenkonzert war musikalisch sehr erfolgreich bewältigt worden und auch mit der Vorbereitung darauf zeigte er sich zufrieden. Das gemeinsame Konzert mit dem Musikverein Limbach bewertete er als willkommene Abwechslung im Musikeralltag. Auch in diesem Jahr sei wieder ein gemeinsamer Auftritt bei der Bundesgartenschau in Heilbronn geplant. Besonders erfreut ihn die Tatsache, dass im abgelaufenen Jahr drei Nachwuchsmusikerinnen ins Klarinettenregister der aktiven Kapelle integriert wurden.

Ortsvorsteher Alois Hemberger dankte den Aktiven für ihren Einsatz im kulturellen Leben des Dorfes. Er freute sich, dass alle örtlichen Veranstaltungen von den Musikern kostenlos umrahmt werden. Unter seiner Wahlleitung wurden dann Vorstand Volker Noe, sein Stellvertreter Stefan Sauer und Kassierer Hubert Walter in ihren Ämtern bestätigt. Zu Beisitzern wurden Larissa und Yvonne Hemberger, Christoph Bogda und Thomas Wollner gewählt. Die Kasse wird von Achim Rhein und Werner Sauer geprüft
Kirchenkonzert (2018)
Bild„Jetzt kann es Weihnachten werden“, freuten sich viele der zahlreichen Besucher des Kirchenkonzertes der Heidersbacher Musiker. Ein positiveres Echo kann es eigentlich nicht geben, denn das Motto des Abends lautete: „Abschalten von der Adventshektik, Inne halten, zur Ruhe kommen und Einstimmen auf Weihnachten“. Mit ihren überwiegend ruhigen und getragenen Weisen schafften es die Aktiven dabei tatsächlich, den Stress und die Hektik des vorweihnachtlichen Alltags vergessen zu machen. Zum Nachdenken anregende Gedichte und Geschichten taten ihr Übriges, so dass, der nur von Kerzen erhellte Kirchenraum, schon nach kurzer Zeit von vorweihnachtlicher Freude erfüllt war.

Dirigent Frank Weber bewies bei der Auswahl der einzelnen Stücke ein glückliches Händchen und verstand es die imposante Akustik der Kirche gut auszunutzen. „Da sind wir wieder!“, freute sich Vorstand Volker Noe in seinen Begrüßungsworten und verwies auf die personellen Engpässe, aufgrund derer das Kirchenkonzert im letzten Jahr leider kurzfristig abgesagt werden musste. Umso erfreulicher sei die Tatsache, dass in diesem Jahr sechs Jungmusikerinnen (Julia Häffner, Leonie Kern, Emilia Sauer, Pia Swoboda, Katrin und Sinja Wollner) erstmals bei einem Konzert des Vereins dabei sind. Nach einem ereignisreichen Jahr stehen nun das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel vor der Tür. Eine Zeit der Ruhe und der Besinnung. Man wolle dies am heutigen Konzertabend in den Vordergrund stellen und den Besuchern die Gelegenheit zum Abschalten geben.

Im Verlauf des Programms wechselten sich dann auch Musikstücke und Redebeiträge ab. Larissa und Yvonne Hemberger, Claudia Leix-Wollner und Dominik Noe übernahmen den gesprochenen Part und trugen einige heitere, aber auch so manch nachdenklich stimmenden Berichte und Geschichten vor, die alle mit dem kommenden Fest in Verbindung standen. Unterstützt wurden sie dabei von Ralf Lutz, der für die Beschallung verantwortlich war.

Das musikalische Programm begann mit den gefühlvoll vorgetragenen Stücken „Irish Dream“ von Kurt Gäble und „The Rose“ von Amanda McBroom. Ebenso ruhig und getragen ging es weiter mit dem Welthit „Heal the world“ von Michael Jackson. Alle drei Stücke passten hervorragend in die Kirche und Dirigent Weber verstand es mit seinen Musikern, die Partituren gekonnt umzusetzen und zu Gehör zu bringen. Mit „La Storia“ von Jacob de Haan leiteten die Musiker zum weihnachtlichen Teil des Programms über, welches mit „A Christmas Rockfestival“ begann. Manfred Schneider hat in diesem Stück zahlreiche poppige Weihnachtshits verarbeitet.

„Feliz Navidad“ von José Feliciano war das Abschlusslied der Kapelle und spätestens jetzt wusste jeder, dass das „Fest der Feste“ unmittelbar bevorsteht. Die geforderte Zugabe erfüllten die Musiker gerne und brachten „Merry christmast“ von Frank Bernaerts zu Gehör, bei dem die Besucher begeistert mitsummten.
Ehrungen nachgeholt (2018)
BildAm Sportfest bot sich die willkommene Gelegenheit noch zwei Ehrungen nachzuholen, da die Jubilare am Scheunenfest leider nicht da sein konnten. Johannes Hemberger, der seit 15 Jahren bei uns aktiv ist, erhielt eine Ehrengabe und seine Schwester Magdalena, die seit 20 Jahren spielt, bekam die Vereinsehrennadel in Bronze.

Herzlichen Glückwunsch!!!
Dirigen Frank Weber ist seit 25 Jahren in Heidersbach (2018)
BildHeidersbach. Hervorragendes Sommerwetter und dementsprechend gut gelaunte Besucher, Blasmusik am laufenden Band, eine Kunstausstellung sowie die Ehrung verdienter Mitglieder durch den Blasmusikverband Tauber-Odenwald-Bauland und den Verein kennzeichneten das diesjährige Scheunenfest der Heidersbacher Musiker. Die herausragendste Ehrung erfuhr dabei Dirigent Frank Weber, der seit 25 Jahren bei den Musikern den Ton angibt.

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen startete das Fest am Samstagabend mit der Eröffnung der Bilderausstellung von Jochen Zimmerman (siehe separater Bericht) im Beisein vieler Ehrengäste und interessierter Besucher. Die musikalische Umrahmung übernahm dabei der Musikverein aus Limbach unter der Leitung von Matthias Hess. Abgelöst wurden sie von der Feuerwehrkapelle aus Rittersbach, die das Abendprogramm bestritt und für prächtige Stimmung auf der Tenne und dem Festgelände sorgte. Ihnen in nichts nach standen die Aktiven des Musikvereins Rinschheim, die am Festsonntag über die Mittagszeit aufspielten und auf die die Kapelle „Edelweiß“ aus Dallau mit ihren wohlklingenden Weisen folgte. Den letzten musikalischen Glanzpunkt des Festes setzen dann am Abend die „Heddebörmer Musikanten“, die locker und gekonnt den Festausklang bestritten.

Eingebettet in den Festverlauf waren umfangreiche Ehrungen langjähriger aktiver und fördernder Mitglieder durch den Blasmusikverband und den Verein. Herbert Münkel, der Präsident des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland war es vorbehalten den Ehrungsblock des Verbandes zu gestalten. Unterstützt wurde er dabei vom Verbandsehrenpräsidenten Gerhard Münch. Münkel würdigte zunächst die Verdienste von Frank Weber, der seit nunmehr 25 Jahren die Geschicke der Heidersbacher Musiker leitet. „Das ist schon eine große Leistung, die in der heutigen Zeit nicht mehr alltäglich ist“, anerkannte der Präsident die Leistungen des musikalischen Leiters und überreichte die silberne Verdienstnadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) für 25-jährige Dirigentätigkeit und zusätzlich die silberne Ehrennadel für 25-jährige Aktivität. Klaus Dörr, Ralf Lutz und Volker Noe erhielten für ihre 40-jährige aktive Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel des BDB. Auch ihnen galten lobende Worte seitens des Präsidenten, verbunden mit den besten Wünschen für den weiteren musikalischen Werdegang.

Im weiteren Verlauf war es Vorstand Volker Noe und seinem Stellvertreter Stefan Sauer vorbehalten Ehrungen seitens des Vereins auszusprechen. Noe würdigte zunächst Frank Weber anlässlich seiner „Silberhochzeit“. Wie in einer richtigen Ehe habe man Höhen erklommen und tiefe Täler durchschritten, einige graue Haare kamen hinzu und dennoch habe man immer einen gemeinsamen Nenner gefunden, resümierte der Vorsitzende und überreichte eine Ehrengabe. Danach erhielten Klaus Dörr, Ralf Lutz und Volker Noe für ihre 40-jährige Aktivität die Vereinsehrennadel in Gold. Die Ehrennadel in Bronze ging an Magdalena Hemberger und Christoph Bogda, die seit 20 Jahren musizieren. Seit 15 Jahren aktiv sind Larissa und Johannes Hemberger sowie Julia Pfaff. Sie bekamen ein dekoratives Präsent überreicht.

„Wir sind stolz auf über 120 fördernde Mitglieder, die uns ideell und materiell unterstützen und somit den Vereinsbetrieb am Laufen halten“, leitete Vorstand Noe letztlich zu dem Ehrungsblock für fördernde Mitglieder über. Hierbei erhielt Manfred Teichmann, der die Musiker seit 30 Jahren unterstützt, die Vereinsehrennadel in Bronze. Seit 40 Jahren sind Dietmar Lutz, Manfred Münch, Silvia Pittner, Andres Riehl, Hans Weber und Ralf Wursthorn Vereinsmitglied. Sie wurden dafür mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Auf stolze 50 Vereinsjahre bringen es Walter Hörner, Günther Noe (Hemsbach) und Klaus Weber. Sie wurden dafür mit der goldenen Vereinsehrennadel bedacht. Allen Jubilaren galten der Dank und die Anerkennung der Vorsitzenden, die der Hoffnung Ausdruck brachten, dass noch viele weitere Auszeichnungen hinzukommen mögen.
Bilderausstellung beim Scheunenfest (2018)
Bild„Wir feiern heute gleich drei Premieren“, freute sich der Vorsitzende des Musikvereins Volker Noe im Rahmen der Eröffnungsfeier der Bilderausstellung des Hollerbacher Malers Jochen Zimmermann beim diesjährigen Scheunenfestes. „Zum einen haben wir zum ersten Mal eine Ausstellung im Festverlauf, zum zweiten zeigt Jochen Zimmermann erstmals öffentlich seine Werke und zum dritten können wir erstmalig unseren neu gewählten Bürgermeister Thorsten Weber bei uns begrüßen“. Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm der Musikverein Limbach.

Eine stattliche Anzahl von Ehrengästen und interessierten Besuchern hatte sich im Zelt neben der Festscheune zur Vernissage eingefunden. Der 1971 in Laudenberg geborene und in Hollerbach lebende Jochen Zimmermann dankte in seiner Ansprache für die Gelegenheit seine Werke in seiner Heimatgemeinde erstmals der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen. So können alle sehen, was er seither im Verborgenen geschaffen hat. Der ausgebildete Sozialpädagoge erstellt in erster Linie Portraits. Er arbeitet dabei in den verschiedensten Techniken und malt hauptsächlich in Öl, Acryl und Ölpastell. Er bevorzugt dabei kräftige und bunte Farben, damit das Ergebnis lebendiger wirkt. Seit zehn Jahren ist er kreativ tätig und er erhielt den Anstoß von Daniel Mahr aus Laudenberg. Im weiteren wurde er von Karlheinz Gräber aus Mudau gefördert und wer weiß, vielleicht gab ja auch der Umzug in die Malerkolonie Hollerbach seiner künstlerischen Ader einen weiteren Anschub. Neben der Malerei verwirklicht er sich auch in Holzarbeiten bei denen er seine Skulpturen neben dem Schnitzeisen auch mit der Motorsäge anfertigt. Seine Fähigkeiten erlernte und vertiefte er in Kursen an der Kunstakademie in Kolbermoor am Chiemsee, bei Porträtisten in Frankfurt und in einer Schnitzschule in Elbingenalb in Tirol.

„Diese Kunstausstellung ist eine tolle Idee, zumal Musik und Kunst feste Bestandteile unserer Kultur sind“, freute sich Bürgermeister Thorsten Weber in seinem Grußwort. Vielleicht sei der heutige Tag ja der Startschuss für weitere Symbiosen im Sinne von Kunst trifft Musik beim traditionellen Scheunenfest der Heidersbacher Musiker. Er wünschte dem Künstler viele Besucher um seine ansprechenden Werke zu begutachten und leitet somit über zur Inaugenscheinnahme der Bilder und Skulpturen, die dabei von Jochen Zimmermann erläutert und vorgestellt wurden.